Stadttriathlon München am 15.5.2011: mein Rückblick

Der 9. MRRC Stadttriathlon in München ist seit gestern auch Geschichte, und ich gewann bei meiner ersten Triathlon-Teilnahme vor allem eines dazu: Erfahrung. Zunächst zu meiner Zeit: die ursprünglich anvisierten 01:15 h konnte ich mit einer Gesamtzeit von 01:08:11 deutlich unterbieten, womit ich irgendwo im Mittelfeld gelandet bin (38. von 88 in meiner Altersklasse).

Schwimmen beim Triathlon in München am 15.5.11
Kurz nach dem Start: die ersten Schwimmerinnen beim Stadttriathlon München am 15.5.11

Dabei sind natürlich auch noch viele „Baustellen“ zutage getreten, an denen ich noch unbedingt weiterarbeiten muss: vorneweg ist hier sicherlich die erste Disziplin zu nennen; beim Schwimmen ist eine Zeit von 08:25 min für 425 m nicht wirklich atemberaubend – künftig möchte ich durch entsprechendes Training schon deutlich unter die 2 min-Marke pro 100 m kommen. Beim Radfahren hatte ich bisher noch keine wirklichen Anhaltspunkte, aber 32:45 min für 18 km sind schon mal ein guter Anfang (ca. 33 km/h im Schnitt).

Präpariertes Rennrad für den Stadttriathlon
Für den Stadttriathlon wurde ein uraltes, aber funktionales Rennrad missbraucht

Triathon-Fahrräder in der Wechselzone
In der Wechselzone gesellten sich auch allerlei Mountainbikes und Stadträder zu den Renn- und professionellen Triathlonrädern

Beim Laufen unterschritt ich mit 24:06 min für 5 km deutlich die 5 min/km, womit ich auch durchaus zufrieden bin. Ich denke, dass die dritte Triathlon-Disziplin momentan meine stärkste ist, was sicherlich an meinem bisherigen Training liegt, dessen Schwerpunkt eindeutig das Laufen darstellt – schließlich steht ja die Vorbereitung auf den München-Marathon am 09.10.11 nach wie vor an erster Stelle.

Ich bin auf jeden Fall gespannt, inwieweit ich meine Leistungen dieses Jahr noch bei weiteren Triathlon-Wettkämpfen steigern kann; denn das steht außer Frage: der Triathlon hat sehr viel Spaß gemacht und schreit nach diversen Fortsetzungen;) Schöne Veranstaltungen sind etwa noch der Triathlon am Wörthsee am 24.7.11 oder der in Regensburg am 14.8.11 (beide übrigens über die olympische Distanz mit 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen) – an einem dieser beiden Events werde ich evtl. teilnehmen, abhängig davon, wie schnell ich mit meinem Schwimmtraining weiter komme.

Was ich in Zukunft auf jeden Fall auch noch anders machen werde: die Ausrüstung für den Triathlon nicht erst eine Stunde vorher zusammenpacken. Erst beim dritten Anlauf hatte ich alle „sieben Sachen“ (tatsächlich waren es mindestens doppelt so viele) zusammen:

Eindeutig zu viel Equipment beim Volkstriathlon
Auf dem Bild fehlen noch die Schwimmhose und die GPS Uhr (Garmin Forerunner 305)

Dazu gehörten für´s Schwimmen die Schwimmhose, Schwimmbrille und Badekappe; für´s Radfahren der Helm, die Radlerhose, die Radschuhe; für´s Laufen die Laufhose und die Laufschuhe. Das Laufshirt, die Laufsocken, die Sportbrille, Startnummer und Zeitnahme-Chip kamen dabei für mehrere Disziplinen zum Einsatz.

In der Wechselzone vergeudete ich viel Zeit mit dem Umkleiden – so wie es eben für einen richtigen Volkstriathlon eben üblich ist;) Die Anschaffung eines funktionalen Triathlon-Anzugs macht auf jeden Fall Sinn, denn damit kann man gleich Schwimmen, Radfahren und Laufen in einem.

Fazit: auch wenn ich ein paar Stunden auf meinen Start warten musste (Check-In war bis ca. 09:30 Uhr, Schwimmstart für mich um ca. 12:15), war „der größte Volkstriathlon Süddeutschlands“ mit über 1500 Teilnehmern der richtige Einstieg in den Triathlon-Sport, den ich auf jeden Fall auch künftig betreiben werde. Vielen Dank an den MRRC für die Organisation!

[Randnotizen zum Schluss:]

  • Obwohl ich stundenlang auf meinen Start gewartet hatte, kam ich dann doch zu spät, weil ich beim Einschwimmen die Zeit aus den Augen verloren hatte;)
  • Kurz nach dem Wechsel auf´s Rad hab ich nach dem ersten kurzen Schluck gleich mal meine Trinkflasche verloren, weil ich offenbar unfähig war, diese wieder ordentlich in die Halterung zu stecken
  • Bei einer scharfen Rechtskurve gegen Ende der Radstrecke wäre ich beinahe unglücklich zu Fall gekommen, weil ich mit dem rechten Pedal den Boden berührte
  • Beim Wechsel zum Laufen habe ich ca. 2 Minuten damit vergeudet, meine Einlagen richtig im Schuh unterzubringen
  • thumps up für den meiner Meinung nach stylischsten Triathleten mit passender Kampftätowierung:
  • Vielen Dank auch an die „bateria Z“, die mit ihren Trommeln für eine tolle Stimmung gesorgt und uns mit Samba-Rhythmen angefeuert haben!

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2 Responses to Stadttriathlon München am 15.5.2011: mein Rückblick

  1. tilly 16. Mai 2011 at 14:36 #

    Dem laufen ist sicher die trackwork am freitag zugute gekommen. Im schwimmen mach ich dich auch noch fit!

    • John 16. Mai 2011 at 17:57 #

      Hehe, ja donnerstags in der Olympiahalle – kannst mich da ja auch trainieren;)

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