Lauftraining im Schnee

Gestern bin ich diesen Winter zum ersten Mal im Schnee gelaufen. Die Strecke ist etwa sieben Kilometer lang und sozusagen meine „Stammstrecke“. Sie führt normalerweise über Feldwege, die recht einfach zu laufen sind; doch im Winter sind die Wege recht anspruchsvoll. Die Tage zuvor, also an Heilig Abend und am ersten Weihnachtsfeiertag, habe ich mich auf das Ergometer geschwungen und schonmal ein wenig für den Triathlon im Mai trainiert.

Dort werden es ja nach den 825 m Schwimmen 18 km Radfahren sein, gefolgt von 5 km Laufen – also schon eine ganz ordentliche Leistung für den Anfang. Die 18 km absolviere ich auf dem Ergometer momentan in knapp über 40 Minuten, also sollte das Ziel für die nächsten Male eine solide Zeit unter 40 Minuten sein – im Schnitt also locker über 27 km/h. Das sollte durchaus machbar sein, ohne dass ich am Ende schweißüberströmt von dem Trainingsgerät steige.

Heute bin ich tatsächlich zum ersten Mal ins Nachbardorf meiner Heimat und zurück gelaufen – wundert mich sehr, dass ich das vorher noch nie gemacht habe. Aber auf Asphalt zu laufen war eigentlich nie so richtig mein Fall, ich habe stets Feldwege und Trimm-Dich-Pfade (Finnenbahnen) bevorzugt. Die Strecke hatte ich auf ca. 10 km geschätzt, Google Maps spuckt mir 5,5 km auf einfachem Wege aus. Die Wahrheit wird also etwa irgendwo zwischen 10 und 11 km liegen, die ich in knapp 60 min gelaufen bin.

Meine „Stammstrecke“ von etwa sieben km laufe ich in unter 40 Minuten, also dürfte das gut hinkommen. Ich habe auf jeden Fall gemerkt, dass es eine andere Belastung ist, wenn ich permanent auf Asphalt laufe; dabei liegt momentan aber auch noch ein wenig Schnee bzw. Eis, was die Bodenverhältnisse noch einmal besonders speziell macht. Was mir unangenehm aufgefallen ist: ab etwa zwei Drittel der Strecke fing mein rechter Fuß an, leicht zu kribbeln.

Ich führe das auf die Kniebandage zurück, die entweder generell zu eng ist oder aber leicht verrutscht war. Es wäre eher ungut, wenn die Bandage auf längeren Strecken zur Behinderung wird – da müsste ich mir ggf. etwas einfallen lassen. Nach dem Lauftraining mache ich dann für gewöhnlich noch ganz kurz Hanteltraining / Boxtraining mit 3 kg Hanteln, um noch einmal richtig schön ins Schwitzen zu kommen. Anschließend dann noch etwas Fitnesstraining, d.h. 50 Sit-Ups, 20 breite und 20 enge Liegestütze und jeweils 20 Seiten-Sit-Ups (die Fachbezeichnung habe ich gerade nicht parat).

Dieses Zusatzprogramm erfolgt natürlich nach ausgiebigem Dehnen – Dehnübungen habe ich mir schon recht früh nach jeglichem Sport angeeignet; während des Fußballtrainings damals war das ebenfalls obligatorisch. Ich werde mir für den Januar vornehmen, ein solides Marathontraining zu basteln; hierzu werde ich mir auch ein einschlägiges Buch kaufen, um mir wertvolle Tipps zu holen. Wer gute Vorschläge zu entsprechender Literatur hat, kann das immer gerne als Kommentar mitteilen;)

, , , , ,

Noch keine Kommentare.

Schreibe einen Kommentar

Folge mir auf Facebookschliessen
oeffnen