Training für den Ironman 70.3 auf den Philippinen

Radfahren, Laufen, Schwimmen und Krafttraining für den Triathlon in Cebu.

Vor Kurzem hat nicht nur die gezielte Vorbereitung auf meinen zweiten Marathon begonnen, sondern auch das Training für den Ironman 70.3 auf den Philippinen im August 2013. Hierzu hatte ich mir einige Ziele gesetzt, um meine Fähigkeiten in den verschiedenen Disziplinen konsequent zu verbessern.

Krafttraining im Fitness-Studio und durch Hanteln zu Hause

Da ja Triathlon vielleicht der härteste Kraftausdauersport überhaupt ist, hatte ich im September damit begonnen, ins Fitness-Studio zu gehen, was auch tatsächlich großen Spaß gemacht hat. Dadurch wollte ich durch die verschiedenen Belastungsformen zusätzlich Kraft in allen möglichen Muskeln aufbauen. Besonders das Zirkeltraining an zehn verschiedenen Geräten kann ich nur empfehlen, was mich auch an mein früheres Boxtraining beim BC Piccolo in Fürstenfeldbruck erinnern ließ:D

Boxen
Das Boxtraining spielt sich keinesfalls immer nur am Sandsack ab, sondern besteht oftmals auch aus einem sehr anstrengenden, dabei sehr effektiven Zirkeltraining mit und ohne Hanteln.

Doch u.a. zeitlich bedingt ist es mir kaum möglich, regelmäßig Fitnesseinheiten bzw. Krafttraining im Studio zu betreiben, weshalb ich diesbezüglich eher auf Hanteln zurück greifen werde. Meine 1,5 kg Hanteln haben mir schon seit vielen Jahren gute Dienste geleistet, aber evtl. werde ich mir bei sportrade.de mal noch ein paar zusätzliche Hantelscheiben samt Langhantel gönnen.

Die Idee, das Lauftraining mit dem Krafttraining zu verbinden, indem ich z.B. mit Gewichten laufe, habe ich schnell wieder verworfen, weil das offenbar suboptimal ist und sogar schaden kann. Also werde ich künftig wieder vermehrt mein eigenes Fitnessprogramm daheim durchziehen und mir noch ein paar zusätzliche Hantelübungen aufbrummen.

Triathlonrad, Rennrad oder BMX?

Neben dem Krafttraining ist es auch das Radtraining, das ich etwas umstellen wollte; bisher war ich ja vor allem mit meinem alten Herculesrad unterwegs, das ideal für den Stadtverkehr ist, doch für lange Touren dann doch eher ungeeignet.

Hercules Herrenrad
Bisher habe ich für Triathlons fast ausschließlich auf meinem Hercules-Stadtrad trainiert.

Die Anschaffung eines Triathlonrads kam eigtl. nicht in Frage, da diese Zeitfahrräder für (mich derzeit noch)
– eindeutig zu teuer sind; ich würde mir ggf. eines kaufen, das sicher ein paar tausend Euro kosten würde
– ich nächstes Jahr ohnehin noch kein Tria-Rad brauche (ich werde mir eines auf den Philippinen mieten)
– dies Räder für meine Belange zu einseitig verwendbar sind.

Kurzzeitig hatte ich dann mal über ein Haro- oder Felt- BMX nachgedacht, aber auch dies schnell wieder verworfen, weil ich eben vor allem auch längere Strecken fahren möchte und auf einen Gepäckträger keinesfalls verzichten will. Schließlich bin ich dann per Zufall bei einem Radlshop hier in München-Maxvorstadt gelandet, der mir das Bergamont Horizon 6.2 zu einem unschlagbaren Preis von 599 Euro anbieten konnte – so hat dieses wunderschöne Trekkingbike schnell seinen Besitzer gewechselt:

Bergamont Horizon 6.2
Die Trainingskilometer werden weder auf einem Triathlonrad noch auf einem BMX absolviert, sondern auf dem Bergamont Horizon 6.2.

Mit dem Radl lässt es sich auch hervorragend im Winter trainieren, und ich werde einfach so viel wie möglich mit dem Bike unterwegs sein, um die Grundlagenausdauer für die 90 km im August zu bekommen.

In Sachen Laufen steht der Plan ja, und in Bezug auf´s Schwimmen sollte es durch das Triathlontraining im Olympiabad dann auch gut vorwärts gehen. Ironman 70.3 Philippines, ich komme!

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