Training bei sibirischen Verhältnissen

Der Januar ist genauso wie letztes Jahr trainingsmäßig recht mau verlaufen, was unter anderem daran lag, dass ich wegen einer leichten Erkältung pausieren musste und einen Trip zur Verwandtschaft unternommen habe. Das Wetter mit teilweise -15 °C samt eiskaltem Gegenwind tut derzeit sein Übriges, weshalb die Laufeinheit heute recht hart war.

Doch irgendwie kommt man mit Zähnebeißen dann doch irgendwie durch und läuft seine Stammstrecke. Im Februar möchte ich wieder regelmäßig auf mind. 3 Mal pro Woche laufen kommen und endlich wieder mit dem Schwimmen beginnen. Das Radfahren wird derzeit auf ein Minimum reduziert: letzte Woche hat es mich auf dem eisglatten Radweg ordentlich hingeschmissen, weshalb ich jetzt eher doch die öffentlichen Verkehrsmittel für die längeren Strecken bevorzuge…

Training für den Abu-Dhabi-Triathlon
Heute kam bei mir die Frage auf, wie wohl die deutschen Triathleten derzeit auf Events wie den Abu Dhabi Triathlon trainieren? Dort werden am 3. März sicherlich um die 30 °C herrschen, was einen derzeitigen Temperaturunterschied von über 40 °C bedeutet.

Ein Faris Al-Sultan, der übrigens ebenfalls aus München stammt, wird vermutlich kaum in der bayerischen Landeshauptstadt trainieren, sondern irgendwo in der Wüste mit seinem Abu Dhabi Triathlon Team:) Alle anderen, die nicht gesponsort werden, weichen wohl zumindest für die Radheinheit auf den Ergometer aus.

Ob ich mit diesem Rennrad den Ironman 70.3 bestreiten sollte?

Ich für meinen Teil muss mir da keine allzu großen Gedanken machen: für mich heißt es beim Ironman 70.3 dieses Jahr „einfach erst mal durchkommen“, wobei das Minimalziel eine Zeit von 6h darstellt; das sollte machbar sein, wobei ich mir nicht sicher bin, ob mein altes Rennrad für die 90 km die richtige Wahl ist.

Auf der anderen Seite würde mich schon interessieren, was in dem alten Drahtesel noch so alles steckt – vielleicht packt er ja den einen Triathlon noch…der grobe Trainingsplan für die nächsten Wochen sollte jedenfalls in etwa so aussehen: 3×11 km Laufen, 1xSchwimmen über 2-3km und irgendwie auf mehr oder weniger 100 Radkilometer kommen.

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4 Responses to Training bei sibirischen Verhältnissen

  1. Christian 7. Februar 2012 at 07:41 #

    Hey, da ist ja noch jemand mit so einer alten Dame unterwegs 😉 Ich für meinen Teil bin zwar mittlerweile dem Trend zum (modernen) Zweitrad gefolgt, nutze meine „Oma aus Stahl“ aber immer noch für reichlich Fahrten in der Stadt oder einfach, wenn ich das Wetter nicht dem neuen Rad antun will.

    Man darf nie unterschätzen, was in so einem Rad noch drinsteckt! Also viel Erfolg damit beim Triathlon!

    • John 7. Februar 2012 at 12:23 #

      Hi Christian,

      ja, ich bin schon ein kleiner Nostalgiker…mehr als schief gehen kann es mit dem alten Teil nicht;) und: vielen Dank!

  2. damian 12. Juli 2012 at 17:08 #

    Hi,

    würde gerne auch am ironman 70.3 in wiesbaden teilnehmen
    jedoch besitze ich auch so eine alte dame
    ist diese den von der rennleitung noch zugelassen?
    wie war dein ironman?
    gruß damian

  3. John 12. Juli 2012 at 18:56 #

    Hi Damian, bisher habe ich noch keinen Ironman gefinished, wird sicher auch noch etwas dauern…ob so ein altes Rennrad noch zugelassen wird? – Keine Ahnung, hab da noch nicht nachgeschaut; aber ich wüsste jetzt nicht, was dagegen sprechen sollte. Es gibt ja auch andere Triathleten, welche nicht mit einem Zeitrad, sondern einem Rennrad antreten…

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