Nach dem Marathon ist vor dem Marathon

Nun ist mein zweiter Marathonlauf schon wieder über zwei Wochen her, und ich habe mein Lauftraining kurz nach dem 42km-Lauf wieder aufgenommen – schließlich wartet im August ja mit dem Ironman 70.3 in Cebu schon das nächste Event auf mich, und da will ich auf jeden Fall auf meinem jetzigen Trainingsniveau bleiben.

Zusätzlich zum Laufen fange ich diese Woche auch endlich wieder mit dem Schwimmtraining an, was leider in den letzten Wochen aufgrund der starken Doppelbelastung durch Arbeit und Studienabschluss eindeutig zu kurz gekommen ist bzw. überhaupt nicht stattgefunden hat. Evtl. wird es morgen endlich mal wieder klappen:)

In der Zwischenzeit habe ich mir ein paar neue Marathonevents überlegt für meinen dritten Marathon: nach wie vor würde ich natürlich sehr gerne mal in New York starten, wobei das frühestens in 2014 klappen würde; ganz unverhofft bin ich auch auf den „Great Wall Marathon“ am 18. Mai 2013 auf der chinesischen Mauer gestoßen.

Chinesische Mauer Marathon

Der Marathon in China verläuft streckenweise auf der chinesischen Mauer. Foto von Matt Barber unter einer CC BY 2.0 Lizenz

Dieser würde schon in drei Monaten stattfinden, wobei ich diesen Lauf dann tatsächlich eher als eine Art Spaßlauf betrachten würde mit grandiosem Ausblick. Aber ich müsste von den Philippinen aus, wo ich mich dann ab spätestens April für eine längere Zeit aufhalten werde, erst einmal irgendwie nach China rüberkommen, und egtl. will ich ja erst mal ein wenig im Land der 7107 Inseln bleiben und vor Ort in Cebu auf den Triathlon trainieren.

Denkbar wäre dann natürlich auch ein Marathon auf den Philippinen, wo es mittlerweile auch eine ganze Fülle an entsprechenden Events gibt, was übrigens auch für Triathlons gilt: seit einigen Jahren findet z.B. auch die XTERRA-Serie auf den Philippinen statt, und in 11 Tagen ist die Insel Cebu zum dritten Mal in Folge Austragungsort für XTERRA Philippines.

Doch fernab von allen weiteren Marathonplänen genieße ich es derzeit wie viele andere Millionen Menschen in Deutschland auch, einfach zu laufen – wann und wo ich will. Eine schöne Infografik rund ums Laufen hat http://www.body-attack.de/ zur Verfügung gestellt:

Infografik zum Laufen in Deutschland

Body Attack Runners Guide mit Infografik. Quelle: http://www.body-attack.de.

Seit mittlerweile mehr als zwei Jahren gehört für mich das regelmäßige Laufen einfach zum alltäglichen Leben, dreimal in der Woche Lauftraining sollte es schon sein, wobei ich in der Regel mindestens eine Stunde bzw. 10 km unterwegs bin – und das wird auch in Zukunft so bleiben. Nur mit einem Marathon als Ziel vor Augen „läuft“ das alles immer irgendwie einfacher:D

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2 Responses to Nach dem Marathon ist vor dem Marathon

  1. Joachim 7. März 2013 at 10:47 #

    Interessante Statistiken rund ums Laufen, welche schon wieder so richtig Lust machen sich zu bewegen, wenn man auf seinem Arbeitsplatz gefangen ist. Zum Ironman werde ich wohl nicht mehr werden, aber trotzdem genieße ich das regelmäßige Laufen, was bei mir schon zu einer Art Meditation mutiert ist. Im Fernsehen hat es ein übergewichtiger Mann innerhalb eines Jahres zum Iron Man geschafft, aber auch nur mit täglichem Tragen und einer gehörigen Portion Selbstdisziplin. (Quelle: Puls4)

    • John 12. März 2013 at 18:14 #

      Hallo Joachim,

      geht mir genauso mit der Lauf-Meditation:) Das mit Daniel von http://www.ironseo.de habe ich auch schon vor längerer Zeit mitbekommen, wobei ich das persönlich nicht in einem Jahr empfehlen würde. Das Schöne ist doch der Weg zum großen Ziel, darf also ruhig noch etwas dauern mit der Langdistanz;)

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